Wir sind ein bunter Haufen mit verschiedenen Interessen, Charakteren und Motivation bei unserer Stiftung mitzumachen.
Hier ein kleiner Überblick:
Eigentlich betreibe ich einen kleinen Spezialreiseveranstalter mit Schwerpunkt Asien in Berlin.
Nebenbei spiele ich immer noch Hockey - seit 30 Jahren!!!! Mein großer Traum war es schon lange,
vielmehr seit meiner ersten Asienreise 1995, Hockey und Asien zu verbinden, denn dann habe ich alles,
was ich liebe, zusammen! Mein Traum ist wahr geworden!
Ich habe mit Dilip zusammen die Bua Sa Stiftung in Indien gegründet! Wir haben Anfang 2009 in dem
Dorf Garh Himmat Singh die Schulen besucht und ich habe festgestellt, dass es an vielem fehlt - vor allem an
ordentlichem Lehrmaterial! Wie sollen die Kinder eine Chance auf eine bessere Zukunft haben ohne Bildung???
Ich bin ein gnadenloser Optimist - das muss man hier auch sein! Die leuchtenden Kinderaugen entschädigen mich für
alles! Ich hatte das Glück, hier in Deutschland geboren zu sein und habe eine gute Bildung genossen - warum soll
ich da nicht etwas davon weiter geben???
Am liebsten würde ich in unser Dorf ziehen und für ein Jahr unterrichten - Englisch und Hockey...
Der große Zuspruch gibt mir Recht - wir sind auf dem richtigen Weg! Packen wir es an!
Dilip ist seit 3 Jahren mein Partner in Indien - mit sehr viel Hingabe und Engagement kümmert er sich um alle meine Kunden.
Er lebt mit seiner Familie in Jaipur - seine Mutter stammt aus Garh Himmat Singh. Zur Zeit der Maharadschas wuchs sie mit vielen Bediensteten
in unserem Fort im Dorf auf. Alle Ländereien um das Dorf gehörten ihrem Vater. Die Mutter wurde verheiratet und zog in das Haus ihres Mannes. Die Maharadschas
wurden enteignet und das Fort verlor an Bedeutung - so auch das Dorf... Dilip besuchte öfters seine Cousins, die jetzt in einem Teil des Forts lebten, während der Rest
verfiel. Er war derjenige, der beschloss, dass hier etwas passieren muss... Jetzt ist er wieder sehr oft in dem Dorf und setzt mit seinem Cousin Chandu unsere Projekte um.
Chandu ist Dilips Cousin und die gute Seele des Dorfes. Er kümmert sich um unsere Gäste, wenn diese bei ihm im Bua Sa Fort-Restaurant zu Mittag essen und freut sich immer sehr über Besuch. Er lebt mit seiner Familie und den Familien seiner Brüder in einem Teil des Forts. Er ist eigentlich Tierarzt... Die Familie hat kein Geld, um das ganze Fort in Schuss zu halten, deswegen verwittert und zerfällt der Rest. Chandu setzt alles, was wir an Projekten ausarbeiten in die Realität um und ist sehr wissbegierig, was neue Dinge angeht. Er hat den Platz vor dem Fort für den neuen Hockeyplatz zur Verfügung gestellt!
Kathrin kam eines Tages in mein Reisebüro gestürmt und wollte nach Indien. Die ursprünglich geplante Reise konnte sie nicht antreten und beschloss, mich
an Silvester nach Indien zu begleiten. Jahrelanges Yoga, eine ausgeprägte Ingwer und Kardamon Sucht und ein Faible für indisches Essen waren die
beste Voraussetzung für eine erst Indien-Erfahrung...Kathrin betreibt mit ihrem Mann zusammen eine Stiftung in Berlin, die auch des öfteren schon Waisenhäuser
in Asien unterstützt hat. Spontan spendete Kathrin in unserem Dorf einen beachtlichen Betrag und versprach, unser Projekt mit ihrer Stiftung zu unterstützen.
Im Juli fliegen wir wieder zusammen in unser Dorf... Kathrin hat auch eine neue Leidenschaft entdeckt - wir mussten alle 2 Stunden eine "Chai-Pause" einlegen...
Anne - bekannt aus Film und Fernsehen haben wir während der ITB 2010 in Berlin getroffen und kamen ins Gespräch. Anne war so begeistert von unserem
Projekt, dass Sie noch am gleichen Abend als Botschafterin für unser Dorf unserer Stiftung beitrat. Dies ist wahrscheinlich
auch Ihrer Liebe zu Kindern geschuldet, denn Anne hat in Berlin eine eigene Stiftung gegründet. Die be smart academy ist eine
deutsch-englische vorschulische Bildungseinrichtung mit Kitastrukturen mitten in Berlin. In der Ganztagseinrichtung werden die
Kinder auf die Grundschule vorbereitet. Anne wird an unserem Wuselfest im Juni teilnehmen und unser Dorf zusammen mit Ihren beiden Kindern im Oktober besuchen!
Sardar spielt seit Jahren in der indischen Hockeynationalmannschaft und wurde dieses Jahr von der FIH zu den 11 weltbesten Hockeyspielern gekürt. Er kommt aus einem Dorf in Haryana und unterstütz auch dort den Hockeynachwuchs. Er war sofort begeistert von unserem Projekt und fungiert nun als Botschafter für unser Dorf. Im Sommer kommt er sicherlich auch vorbei und trainiert mit den Kindern!
Meine Mama war nun schon das 2. Mal mit mir in Indien und ist ein großer Fan geworden. Ihre Leidenschaft gilt den Weiten des Himalaya...
Als Kindergärtnerin und Turnlehrerin hatte sie Zeit ihres Lebens mit kleinen Kindern zu tun und war natürlich sichtlich von unserem Projekt angetan.
Im September 2009 haben wir zusammen unsere neue Schule eröffnet. Mama hat ihre Damengymnastik und ihren Kindergarten dazu bewegt, Geld und Fallschirmseide
für die Kinder zu spenden. Jetzt ist sie in Rente und hat ganz viel Zeit, um sich um die Stiftung mit zu kümmern!
Manuele plagt auch die Leidenschaft für Indien, mit der sie auch schon ihre Tochter angesteckt hat. Zusammen waren die 2 im September das 1. Mal in Indien und natürlich auch in unserem Dorf. Als Krankenschwester einer Intensivstation hat sie sofort beschlossen, sich mit uns in der Stiftung zu engagieren und war erst vor kurzem wieder in unserem Dorf. Manuela wird sich sicherlich um die Hygiene und die medizinische Versorgung im Dorf kümmern, denn es gibt nur einen Tierarzt...
Moritz spielt seit Jahren im Team der deutschen Herrenhockeynationalmannschaft und hatte schon Kontakte zu einem ähnlichen Projekt in Südindien, das von
2 spanischen Nationalspielern betrieben wird. Er hat sich spontan dazu bereit erklärt, auch unser Dorf zu unterstützen - ausschlaggebend war wohl auch ein Besuch seiner Mutter in unserem Dorf.
Martin hat gerade sein Medizinstudium begonnen und ist aktiver Spieler unserer erfolgreichen Herren Nationalmannschaft. Zur Hockey WM in Delhi konnte er sich zum 2. Mal einen Eindruck von Indien verschaffen. Leider hatte er nicht genug Zeit, um sich unser Dorf anzusehen, hat sich aber spontan dazu bereit erklärt, zu helfen, wo er kann. Die Kinder im Dorf sind ein großer Fan der Nationalmannschaft und ich freu mich schon auf den Tag, an dem Martin die Kinder besucht...
Florian ist das Küken der deutschen Hockey Nationalmannschaft und ein Held auf der WM in Delhi. Seine Großeltern und auch seine Mutter haben unser Dorf schon besucht
und Chandu ist stolzer Besitzer eines Fuchs Trikots mit der Nummer 23! Florian hat sich nach der WM für das Projekt gemeldet und wird im Sommer nach Indien kommen und
mit uns ein Kindertraining aufbauen. Ich hoffe, dass noch mehr Hockeyspieler Florians Beispiel folgen werden!
Hanne war im April 2009 auf unserer ersten Hockeyreise mit dabei. Kinder und Enkel spielen in der Familie Hockey und Hanne war einer unserer größten Fans am Spielfeldrand.
Auch Hanne hat spontan schon zum 2. Mal eine große Summe gespendet und verfolgt interessiert, wie sich das Dorf entwickelt. Hanne verreist sehr gerne und ich bin mir sicher, dass
wir sie bald wieder in unserem Dorf begrüßen dürfen!
Christian ist im richtigen Leben Koch und war schon zum 2. Mal mit mir in Indien. Auch er hat spontan für das Dorf gespendet und sich bereit erklärt, wenn die Zeit dazu reif ist, den Indern
beizubringen, wie man ein Hühnchen ohne Knochen zubereitet. Außerdem hat er beschlossen, seine mageren Englischkenntnisse mit den Kindern im Dorf zusammen aufzubessern!
Der BSC ist mein Heimatverein seitdem ich vor 15 Jahren nach Berlin gezogen bin. Nachdem ich schon seit geraumer Zeit immer wieder von Indien erzähle und auch schon der ein oder andere BSCler mit mir in Indien war, lag die Idee nahe, den Verein als Partnerverein zu aquirieren. Am 05.+06.06. findet das alljährliche Wuselfest im BSC statt, bei dem sich mehr als 600 Kinder mit ihren Eltern auf dem Hubi tummeln. Die Bua Sa Stiftung ist Partner und wir werden mit Ständen, Spielen und einer Infowand vertreten sein. Außerdem werden wir am 19.04. eine Fotoausstellung in unserem Clubhaus eröffnen, bei der sich alle ein Bild von unserer Arbeit vor Ort machen können.
Der BHP in Berlin - vielmehr Henning Heinrich - hat sich sofort bereit erklärt, unser Projekt zu unterstützen. Unsere Hockeyaktion läuft gerade in allen BHP Shops deutschlandweit. Henning hat Schläger und Trikots gestiftet und wird im Sommer selbst in unser Dorf kommen und die Kinder trainieren.
Christian Cohrs - Besitzer und Gründer von T.H.W. hat sofort 100 Kinderhockeyschläger in unser Dorf geschickt! Als Hockeyausstatter ist er ein extrem wichtiger Partner für uns und auch er wird sich sicherlich bald persönlich ansehen, wo seine Schläger gelandet sind. T.H.W. unterstützt europaweit Hockeyspieler und ich bin mir sicher, dass wir in unserer Talentschmiede einige Kandidaten für Christan hervor bringen können...